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Widmann-Mauz MdB stellt klar: Keine Herabstufung der B27 im Bereich Ofterdingen.

Widmann-Mauz MdB stellt klar: Keine Herabstufung der B27 im Bereich Ofterdingen.

In der vergangenen Woche wurde der Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 an das Bundeskabinett in Berlin zur Abstimmung weitergeleitet. Die Wahlkreisabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz MdB distanziert sich von den Äußerungen des Hauptgeschäftsführers der IHK Reutlingen Dr. Wolfgang Epp, wonach der dem Kabinett zugeleitete Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 im Vergleich zu einem vorangegangenen Entwurf eine „Abstufung“ der B27-Projekte im Gebiet Ofterdingen vornimmt und stellt klar:

„Bei der Einstufung der Projekte des Bundesverkehrswegeplans betreffend unsere Region handelt es sich eindeutig nicht um eine Abstufung. Alle drei Projekte, also der Schindhaubasistunnel, der Abschnitt Bodelshausen – Nehren und die Ortsumgehung Unterjesingen, standen und stehen dort im „Vordringlichen Bedarf“. Das entspricht der höchsten Priorisierung für Bundesfernstraßen, die keine Autobahnen sind, mit einer Planungs-, Finanzierungs- und Realisierungsperspektive bis 2030.“

Dr. Epp bezog sich in seiner Aussage auf das Einstufungskriterium „Engpassbeseitigung“, welches dem Bauabschnitt zwischen Bodelshausen und Nehren in dem vorangegangenen Entwurf vom März 2016 noch zugeschrieben war. Dieses ist jedoch nicht primär ausschlaggebend für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, wie Widmann-Mauz sagt: „Besonders wichtig für die Priorisierung ist der Gesichtspunkt Nutzen-Kosten-Wert. Dieser ist bei allen drei Projekten jeweils sehr hoch und unterstützt damit die für unsere Region positive Einstufung. Je höher dieser Wert ist, desto dringlicher wird die Maßnahme eingestuft. Es zählt nicht allein das Kriterium der Engpassbeseitigung.“

Der Schindhaubasistunnel zählt mit 271,1 Mio. Euro zu den teuersten Straßenbauprojekten im Land Baden-Württemberg. Die vierspurige Erweiterung zwischen Nehren und Bodelshausen gehört mit 88,3 Mio. Euro ebenfalls zu den finanziell aufwendigen Projekten im Land. Beide Maßnahmen sind sehr wichtig für die Verkehrssituation der Region Neckar-Alb.
„Es gilt nun, das Bauvorhaben weiter voranzutreiben, indem alle Mitwirkenden weiter intensiv daran arbeiten. Nur so können wir zügige Planungsfortschritte bewirken, damit unsere Region schnellstmöglich vom Bundesverkehrswegeplan profitieren kann.“, so die Bundestagsabgeordnete.

Foto Quelle: Benjamin.nagel //de.wikipedia.org/wiki/Bundesstraße_27