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Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag ein. Ein Workshop für junge Medienmacher, Politik- und Journalismus-Interessierte

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag ein. Ein Workshop für junge Medienmacher, Politik- und Journalismus-Interessierte

Zum sechzehnten Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e.V. 30 Politik-, Medien- und Journalismus-Interessierte zu einem einwöchigen Workshop vom 31. März bis 06. April 2019 nach Berlin ein. Unter dem Titel „Das unsichtbare Geschlecht – Wie gleichberechtigt ist unsere Gesellschaft?“ werden sich die Jugendlichen im Rahmen des Workshops mit Fragestellungen zu einem modernen Feminismus, zur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, mit sozialer Gerechtigkeit, Gewaltfreiheit und Selbstbestimmtheit sowie dem Verständnis unterschiedlicher kultureller und religiöser Geschlechterrollen in der heutigen Zeit auseinandersetzen. Ein Thema, das aktuell besonders viele, vor allem junge Menschen interessiert. Daher gibt der Deutsche Bundestag 30 jungen Erwachsenen die einmalige Möglichkeit, sich mit Experten, Politikern und anderen jungen Menschen auszutauschen und sich in spannende Fragen einzuarbeiten. Sie bekommen die Gelegenheit, an sieben an­spruchsvollen Tagen die faszinierende Hauptstadt Deutschlands kennen zu lernen. Die Nachwuchsjournalisten werden in einer Redaktion hospitieren, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutieren und darüber in ihrem eigenen Artikel im Jugendmagazin „politikorange“ berichten.

Interessierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren sind dazu eingeladen sich unter //jugendpresse.de/bundestag/ zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. Januar 2019.

40 Jahre Integrationsbeauftragte

40 Jahre Integrationsbeauftragte

Am 12. Dezember fand die Jubiläumsveranstaltung „40 Jahre Integrationsbeauftragte“ statt. Die aktuelle Amtsinhaberin, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, eröffnete die Veranstaltung im Beisein ihrer Vorgängerinnen und von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB. In ihrer Rede verwies die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung auf das Erreichte seit 1978 und erinnerte daran, dass jede und jeder Vierte in Deutschland eine familiäre Einwanderungsgeschichte habe: Deutschland sei ein Einwanderungsland. Mit diesem Bewusstsein sei aber auch die Erkenntnis gereift, dass in einem Einwanderungsland Integration eine Entscheidung und eine Investition in die Zukunft unseres Landes sei. „Es ist in unserem eigenen Interesse, diese Vielfalt als Wert zu begreifen und als Chance zu nutzen“, so Widmann-Mauz.

Bild: IntB/Eckel

Festveranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht

Festveranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht

Vor 100 Jahren, am 30. November 1918, trat in Deutschland das allgemeine Wahlrecht für Frauen in Kraft, so dass bereits am 19. Januar 1919 Frauen in Deutschland erstmals wählen und gewählt werden konnten. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums hatte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Mittwoch, den 28. November 2018 zu einer Festveranstaltung in den Deutschen Bundestag eingeladen. Auf Einladung von Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB waren zehn Frauen aus dem Wahlkreis Tübingen-Hechingen nach Berlin gereist. Vor 100 Jahren nutzten fast 90 Prozent der Frauen das neue Recht und beteiligten sich als Wählerinnen an der historischen Wahl im Jahr 1919 – 300 Frauen kandidierten zudem als Abgeordnete. Seither haben Frauen in Deutschland viel erreicht. Der derzeit wieder besonders niedrige Frauenanteil im Bundestag zeigt aber deutlich, dass hier noch viel zu tun ist. Entsprechend sprach sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus MdB dafür aus, dass bei der anstehenden Wahlrechtsreform auch über eine bessere Frauenvertretung gesprochen werden muss. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB wies in ihrer Festrede auf den Aspekt hin, dass die politische Gleichberechtigung noch nicht selbstverständlich genug sei: „100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts sollte das endlich selbstverständlich werden. Weil es das aber nicht ist, müssen wir weiter mit ganzer Kraft kämpfen!“ Klares Ziel müsse die Parität sein.

Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt

Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt

Im Bundeskanzleramt steht seit letzter Woche festlich geschmückt eine über acht Meter hohe Nordmanntanne aus dem Zollernalbkreis. Schon seit der frühen Bundesrepublik ist es Tradition, dass die Staatsminister im Bundeskanzleramt reihum Weihnachtsbäume aus ihren Wahlkreisen für die Regierungszentrale stiften. Die Tanne im Foyer des Kanzleramts stammt dieses Jahr aus der Stadt Hechingen und wurde vom Technischen Hilfswerk gefällt, verladen und nach Berlin gefahren. Ermöglicht haben dies viele tatkräftige Helfer aus den THW-Ortsverbänden Hechingen und Ofterdingen, die die Gelegenheit des Berlinbesuchs nutzten, auch Bundestag und Kanzleramt zu besichtigen und mit Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB ins Gespräch zu kommen. Am Mittwoch, den 28. November 2018 wurde der Weihnachtsbaum dann in Anwesenheit von Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn offiziell an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB übergeben.

Bild: Bundesregierung/Steins